Am Osterwochenende zwischen Karfreitag und Ostermontag haben wir die Strecke zwischen Lübeck und Mölln kontrolliert und etwas nachgebessert.

Die Via Baltica und die Via Scandinavica sind  in Lübeck in weitem Umkreis um die Possehlbrücke durch eine Großbaustelle gestört, die Originalstrecke der Via Baltica und der Via Scandinavica ist kurz vor der Brücke gesperrt. Der Weg muß deshalb für einige Zeit umgeleitet werden. Wir haben die Umleitung  ausgeschildert, ohne die alte zu entfernen. Die Umleitung beginnt mit einem „X“ bestehend aus zweimal Pilgerweg (siehe Foto) kurz nachdem man vom Dom an der alten Mühle vorbei in die Wallanlagen kommt.

Baustelle in Lübeck

Dort muß man jetzt statt geradeaus weiter zu gehen rechts auf den Wall hinauf steigen. An der anderen Seite überquert man die Straße und geht nach links bis über die Possehlbrücke (der Durchgang durch die Baustelle ist möglich und erlaubt). Am Ende der Possehlbrücke können wir nicht mehr die Treppe zum Kanal hinunter,  wir müssen weiter bis zur ersten nach rechts abzweigenden Straße.  Diese führt uns nun  parallel zum Kanal. Die erste rechts abzweigende Straße  führt uns wieder zum Kanal und somit auf die ursprüngliche Streckenführung.

Nach der Überquerung der Brücke nach Moisling muß man weiterhin sehr achtsam sein, weil die  Abzweigung der Via Scandinavica von der Via Baltica direkt hinter der Brücke auf einer Treppe abwärts führt, während das Muschelschild der Via Baltica direkt vor einem zu sehen ist. Auch diese Stelle haben wir unten in den Fotos versucht zu dokumentieren. Wer genau hinsieht,kann auf dem Foto unter dem Schild „Radfahrweg“ eine Jakobsmuschel finden UND an dem Brückengeländer noch eine Jakobsmuschel, beide weisen entsprechend in verschiedene Richtungen. Leider hatten wir keine mit dem Schriftzug „Via Baltica“ dabei.

Erfreulicherweise ist die Kanalbaustelle hinter Moisling abgeschlossen und der Weg ist wieder frei durchgängig.

Dazu haben wir auch gps-Daten aufgenommen.

Via Baltica und Via Scandinavica

Auf unserer Ausschilderungstour sind wir abends immer wieder zurück nach Lübeck gefahren, unsere erste Tagesetappe ging bis Krummesse, weil dort noch der Stadtbus von Lübeck verkehrt. Ratzeburg ist dank des Bahnhofs auch super an Lübeck angeschlossen, nur Berkenthin war etwas schwierig zu erreichen.

Die Busverbindung von Lübeck nach Berkenthin ist eingestellt bzw. endet schon in Krummesse. Eine andere andere Verbindung von Lübeck – Berkenthin – Mölln gibt es nur, wenn man weiß, dass es sie gibt! Weder die Busfahrer noch die Info der Deutschen Bahn konnten uns Auskunft erteilen.  Außerdem scheint es eine Verbindung von Krummesse nach Hollenbeck bei Berkenthin zu geben, jedenfalls gibt es vor Ort eine entsprechende Bushaltestelle mit Fahrplan. Sonn- und Feiertags werden diese Haltestellen nicht bedient. Generell ist allerdings die Fahrplangestaltung etwas seltsam. Der Hinweis „Kein Betrieb“ passt irgendwie zu der Auskunft der Busfahrer am ZOB in Lübeck.

 

Fahrplan Berkenthin

Leider gibt es das Hotel in Fredeborg nicht mehr. Dort ist jetzt ein Bio-Hofladen mit Café, das aber nur zu den Geschäftszeiten geöffnet hat! Das Wochenende beginnt dort Samstags mittag.

Auf der Etappe von Krummesse nach Ratzeburg haben wir den Lübischen
Adler mit dem Schriftzug Freie Hansestadt Lübeck fotografiert.

 

Freie Hansestadt Lübeck

Durch unsere feste Station in Lübeck konnten wir noch einige Spaziergänge durch die Stadt machen, abends im Kartoffelkeller unter dem Heilig-Geist-Hospital köstlich essen und den völlig verschneiten Ostersonntag im molligen Museum in Lübeck verbringen, wo wir prompt Pilgerzeichen gefunden haben. Leider war der Marzipanladen geschlossen, dafür haben wir uns im Wiener Café verwöhnen lassen.

Das Teufelchen auf der Kirchenmauer hatte ich allerdings viel kleiner in Erinnerung. Eine einmalige Besonderheit sind die Gänge zu den hübsch gestalteten Innenhöfen, die unter den herrschaftlichen Häusern hindurch führen.

Und natürlich durfte auch kein Besuch im Dom fehlen.

Unterwegs haben wir fleißig Pfeile gemalt. Wem die Jakobsmuschel vor seiner Haustür gehört, weiß ich allerdings nicht.

gelber Pfeil
zwischen Ratzeburg und Mölln

Ganz besonders schön war am Ostermontag allerdings der Schnee und unser Nickerchen in der verschneiten Landschaft, die pralle Sonne im Gesicht.

unterwegs nach Mölln

Durch unser Nickerchen in dieser Winterlandschaft ist uns etwas die Zeit davon gelaufen, so haben wir kurz vor Mölln die Gelegenheit genutzt, die Strecke etwas abzukürzen.

Abkürzung der Strecke ab dem Marienwohder See um ca. 2 km:

Am Marienwohlder See nicht weiter nach rechts nach Marienwohlde, sondern der Straße nach links folgen. Es geht dann unter der Schnellstraße hindurch und auf dem Fahrradweg direkt nach Mölln hinein (ca 2 km bis ins Zentrum).

 

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