gps-Daten mit MapSource bearbeiten

Allererste Maßnahme: Laptop-Nutzer sollten sich eine externe Maus anschaffen, das Mauspad vom Laptop ist quasi unbrauchbar.

Mein persönlicher Favorit zur Bearbeitung von gps-Daten ist MapSource, das Programm ist zwar unübersichtlicher in der Handhabung, läßt mir aber eine größere Freiheit, die Daten organisieren. Leider hat Garmin das Programm nicht mehr auf der Internetseite, der Nachfolger ist BaseCamp.

Die beste Übersicht mit den meißten gps-Daten findet man auf openstreetmap, dazu habe ich ein Beispiel mit dem Datenpfad beim Pilgerweg von Berlin nach Bad Wilsnack

Das Fenster sollte folgendermaßen aussehen:

Im Bild habe ich drei wesentliche Felder rot eingekringelt:

  1. ganz oben rechts das Hauptmenü
  2. Das übliche Kreuzchen, mit dem man Fenster schließt
  3. gpx – um den Track auf den eigenen Rechner zu laden

zu 1: Waymarked Trails hat verschiedene Karten für unterschiedliche Interessengebiete:
die Schaltflächen, die im obigen ersten roten Kringel nur dunkel zu erkennen sind haben folgende Karteninhalte (Schaltflächen von links nach rechts)

erste Karte – Wanderwege – die Karten sind grün hinterlegt
zweite Karte – Fahrradwege – die Karten sind blau hinterlegt – (Radpilgerwege sind dort unter EuroVelo hinterlegt)
dritte Karte – Mountainbike-Routen – Karten sind mit einem schwer definierbaren dunkelblau hinterlegt
vierte Karte – Inline-Skating – die Karten sind mit einem weinrot hinterlegt
fünfte Karte – Reiten – die Karten sind mit einem goldbraun hinterlegt
sechste Karte – Wintersportpisten – die Karten sind mit einem schwer definierbaren grau hinterlegt.

zu 2: Wenn du bei den Wanderwegen bleiben willst, kannst du mit der Maus die Karte bewegen. – Linke Maustaste drücken und die Maus auf dem Mousepad hin und her bewegen. Mit dem Mausrädchen kannst du den Kartenmaßstab verändern.

Unten rechts am Bildschirmrand ist eine Schaltfläche „Routen“, dort erhältst du einen Vorschlag von anderen Wegen, die in der Nähe sind. Wenn du den Kartenmaßstab veränderst und hineinzoomst, bekommst du auch kürzere Tracks und Rundwanderwege. Du kannst die Karte immer wieder schieben und die Schaltfläche „Routen“ aktivieren, die Vorschlagsliste verändert sich deinem angezeigten Kartenauschnitt entsprechend. Das ist der Grund, warum in meinem Blog die Dörfer und Städte aufgelistet werden. Wenn dir bekannt ist, daß in Berlin ein Pilgerweg ist, brauchst du nur Berlin auf der Karte zu suchen, in die Karte hineinzuzoomen und die Schaltfläche zu aktivieren. Das gleiche gilt natürlich auch für andere Städte oder Regionen. Wenn du irgendwo ein Track entdeckt hast, der dich interessiert, kannst du diesen auch anklicken, dann geht das Fenster auf wie im obigen Beispiel.

zu 3: die Schaltfläche „gpx“ ist fast selbsterklärend, diese öffnet ein Fenster, welches mir vorschlägt die gps-Daten zu speichern. Ich wähle grundsätzlich „speichern unter“, das ist aber Geschmacksache. Mit MapSource kann ich jetzt den Track öffnen. Auch in MapSource und in BaseCamp kann man den Kartenmaßstab mit dem Mausrädchen verändern.

In MapSource reicht ein Mausklick mir RECHTER Maustaste, um ein Kontextmenü zu öffnen. Ganz unten im Menü unter „Eigenschaften von Track“ erhalte ich nun die Details vom Track. Dort kann ich den Track umbenennen und habe promt ein Tippfehler fabriziert.

 

Auf der linken Fensterseite werden mir meine Tracks angezeigt, das ist in BaseCamp und in MapSource gleich. Dort läßt sich der Track auch mit einem Doppelklick – linke Maustaste öffnen, in dem Fenster läßt sich auch die Farbe ändern. Herunter geladene Tracks sind meißtens grau und schwer zu erkennen, meine Tracks erhalten oft eine bunte Frabe, die möglichst nicht in der Landkarte vorkommt. Im Fenster der „Eigenschaften“ gibt es einen Scrollbalken auf der rechten Seite. Hier hat MapSource einen wesentlichen Vorteil: Der letzte Eintrag der Wegpunkte zeigt die Gesamtkilometer des Tracks an, diese Angabe hat BaseCamp nicht.

 

Weiter geht es mit den Werkzeugen in BaseCamp und MapSource