Poema del Camino de Santiago

Polvo, barro, sol y lluvia
es el Camino de Santiago.
Millares de peregrinos
y más de millar anos.

Peregrino ¿Quién te llama?
¿Qué fueza oculta te atrae?
Ni el campo de las Estrellas
ni las grandes catedrales.

No es la bravura navarra,
ni el vino de los riojanos
ni los mariscos gallegos,
ni los campos castellanos.

Peregrino ¿Quién te llama?
¿Qué fuerza oculta te atrae?
Ni las gentes del camino
ni las costumbres rurales.

No es la historia y la cultura,
ni el gallo de la Calzada
ni el palacio de Gaudí
ni el Castillo Ponferrada.

Esto lo veo al pasar
y es un gozo verlo todo
mas de la voz que a mi me llama
la siento mucho más hondo.

La fuerza que a mi me empuja
la fuerza que a mi me atrae,
no sé explicarla ni yo
¡Sólo el de Arriba lo sabe!

Chemin de Compostelle

Poussière, boue, soleil et pluie,
C’est le chemin de Santiago.
Des milliers de Pèlerins
Et plus d’un millier d’années.

Pèlerin, Qui t’appelle ?
Quelle force cachée te mène ?
Ni le chemin des étoiles
Ni les grandes cathédrales.

Ce n’est pas non plus la brave Navarre
Ni le vin de la Rioja
Ni les fruits de mer Galiciens
Ni les champs Castillans.

Pèlerin, Qui t’appelle ?
Quelle force cachée te mène ?
Ni les personnes sur le Chemin
Ni les coutumes rurales

Ni l’histoire, ni la culture
Ni le Coq de la Calzada
Ni le Palais de Gaudi
Ni le château de Ponferrada

Je vois tout en passant
Et c’est un plaisir de tout voir
Mais la voix qui m’appelle
Je l’entends au plus profond de moi.

La Force qui me pousse,
La Force qui me mène,
Je ne sais pas moi-même l’expliquer :
Seul celui d’En-Haut le sait.

Gedicht vom Jakobsweg

Staub, Schlamm, Sonne und Regen
das ist der Weg nach Santiago.
Tausende von Pilgern
und mehr als tausend Jahre.

Wer ruft dich? Pilger
welch geheime Macht lockt dich an
Weder ist es der Sternenhimmel
noch sind es die großen Kathedralen

weder die Tapferkeit Navarras
noch der Rioja-Wein
nicht die Meeresfrüchte Galiziens
und auch nicht die Felder Kastiliens.

Pilger, wer ruft dich?
Welch geheime Macht lockt dich an?
Weder sind es die Leute unterwegs
noch sind es die ländlichen Traditionen

weder Kultur und Geschichte
noch der Hahn Sto. Domingos
nicht der Palast von Gaudi
und auch nicht das Schloß Ponferradas.

All dies sehe ich im Vorbeigehen
und dies zu sehen ist ein Genuß
doch die Stimme, die mich ruft
fühle ich viel tiefer in mir.

Die Kraft, die mich voran treibt.
Die Macht, die mich anlockt
auch ich kann sie mir nicht erklären.
Dies kann allein nur er dort oben

Eugenio Garibay Baños

G11 Girkhausen Rundweg

Der G11 im Wittgensteiner Land ist mit 12 km eine gute Trainingstour als Halbtageswanderung. Mit dem Schnee ist das dann doch sehr anstrengend. Start und Ende ist dann die Bushaltestelle im Dorf. Erst geht es Richtung Ziegenhelle durch das Ostertal, dann biegt die Strecke aber ab Richtung Böses Holz und Femegericht, der Freie Stuhl.

 

Dieser mittelalterliche Gerichtsplatz ist gehört zum Mythen- und Sagenweg. Allerdings ist das kein Märchen, sondern Tatsache gewesen, das dort Menschen hingerichtet wurden. Ein richtiges Gericht kann das auch nicht gewesen sein, wohl eher Verleumdung. Dennoch: die Landschaft ist wunderschön, insbesondere weil die Natur dort oben größtenteils unversehrt ist. Allerdings sieht man auch hier in der Region: die Wälder haben in den letzten Jahren stark gelitten.

Den dazugehörigen GPS-Track habe ich auf wikiloc hochgeladen. Dort sind auch die restlichen Fotos verlinkt.

https://de.wikiloc.com/routen-wandern/g11-rundweg-girkhausen-125406895

Pilgerunterkunft Nähe Winterberg

Ich bin schon wieder umgezogen!

Glücklicherweise konnte ich für den Pilgerstammtisch Bremen schon vor einigen Jahren einen Nachfolger finden, der Stammtisch heißt jetzt PilgerTREFF, auch der Stammtisch in Dortmund läuft weiter, ebenso unsere Aktion „Pilger kommt“, die ankommende Jakospilger in Dortmund und umzu unterstützt.

Da ich schon wieder in der Nähe eines Jakobsweges lebe, dieses mal die Heidenstrasse Nähe Winterberg, bieten wir natürlich auch hier eine Schlafmöglichkeit an. Beim LWL sind wir bereits gelistet.

Anmelden könnt ihr euch natürlich auch hier.

kirsten.henken ät chemindecompostelle.de

Dis Maman c’est encore loin Compostelle ?

https://docs.google.com/document/d/15cs0fwu8A9S_lMN7df_ZY7YBOlCB81OjEpRUFC279Ac/edit?usp=sharing

 

Wenn ich von zu Hause den Jakobsweg starte, führt mein Weg durch Frankreich. Deshalb habe ich schon vor Jahren einige Stunden Französisch-Unterricht genommen. Um die Sprache im Gedächtnis zu behalten, lese ich immer Mal wieder französische Bücher über den Jakobsweg. Der obige Titel gehört zu einem lustig geschriebenen Taschenbuch von Céline Anaya Gautier. Das Buch  enthält eine Familiengeschichte auf oder besser mit dem Jakobsweg und hat für mich genau das richtige Sprachniveau. es ist ideal für mich, da ich auch ohne Sprachkenntnisse weiß, was gemeint ist.

Vorbereitung auf den Jakobsweg

Wichtig ist nicht nur die Suche nach dem richtigen Jakobsweg oder die digitale Recherche danach, sondern in erster Linie kommt es darauf an, sich körperlich auf die Anstrengung vorzubereiten. Dazu hilft Sport, Sport und nochmal Sport. Wer sowieso schon sportlich ist, hat diesen Part ja schon erledigt. ich muss mich allerdings immer wieder selber treten, mich vom Schreibtisch wegzubewegen. Gerade jetzt im Homeoffice wird der Bewegungsradius noch kleiner als sonst, ich habe jetzt sogar schon zwei Bildschirme. Für mich wird es heute nur noch für Yoga reichen, dazu schau ich mir die Videos auf Youtube an, streame diese auf den Fernseher (mein dritter Bildschirm) und versuche das gesehene so gut wie es geht nachzumachen. Als zweite Variante habe ich noch meine Wii, diese habe ich vor knapp zwei Jahren second hand bekommen und trainiere nun fleißig meine Fußmuskulatur damit.

Die Suche auf Youtube nach dem Stichwort „Walk“ klappt auch ganz gut, die Videoerklärungen kann man ganz gut auf kleinem Raum nachmachen.

Dann versuchen wir noch, soviel wie möglich an den Wochenenden rauszugehen, dabei sind meine Fotos zu den westfälischen Jakobswegen entstanden, die in diversen Blogs von mir zu sehen sind. Insgesamt habe ich festgestellt: Der Ruhrpott war vielleicht mal häßlich, jetzt ist eine ganz nette Gegend draus geworden. Allerdings sollten Fremde wissen: Die Kohlehütten haben etliche Löcher hier in der Region gebuddelt und so manches Haus ist schon in ein Loch gefallen, weil der Boden unter uns hier wie ein schweizer Käse durchlöchert ist. Also heißt es: Auf den Wegen bleiben, wer weiß, wo noch so ein Loch ist.