gps-Tracks herunterladen und bearbeiten

am Beispiel „Franziskusweg“ oder Cammini Assisi läßt sich nun gut darstellen, wie gps-Daten auf das eigene Navi kommen.

Der Link http://www.camminodiassisi.it/DE/etappen-e-percorsi.html führt zu den gps-Daten der Wegekoordiatoren und es öffnet sich folgende Internetseite:

Leider sind die Internetseiten nicht genormt, wo man den jeweiligen Link finden kann, meißtens muss man auf der Seite der Gesellschaft ziemlich lange suchen, bis man den gewünschten Hinweis findet, diesen habe ich hier rot eingekringelt. Meiner wird gerade lila angezeigt, weil ich den link kurz vorher schon ausprobiert habe. Normalerweise müßte er blau sein.

Wenn der Link nun markiert wird taucht im unteren Bildschirmrand folgendes Fenster auf:

Ich wähle „speichern unter“ und suche mir einen Datenpfad aus – in der Regel muss ich diesen Datenpfad auf dem Rechner erst einrichten, damit ich den Track auch wiederfinde. Gleich nach dem herunterladen ändert sich die Schaltfläche „speichern unter“ in „Ordner öffnen“. Bei diesem Beispiel öffnet sich nun mein Windows-Ordner, dort sind jetzt die 12 Tracks enthalten, die ich jeweils einzeln öffnen kann. Weil mein Rechner noch automatisch MapSource als Programm auswählt, ich aber BaseCamp haben will, öffne ich nun zuerst BaseCamp. Zumindest unter Windows 10 ist das die einfachste Lösung. Unter Windows 7 reicht ein Mausklick mit rechter Maustaste und ich kann das gewüschte Programm wählen.

Da ich alle meine gps-Tracks nicht in ein und derselben Datei haben will, richte ich unter BaseCamp nun zuerst eine neue Datei ein und wähle die Schaltfläche „Liste“, diese nenne ich „Liste Assisi“

 

Neue Liste benenne ich einfach nur um und bestätige mit ENTER

Anschließend markiere ich meine Liste Assisi – noch ist meine Anzeige der enthaltenen Listeneinträge leer – unter DATEI – In „Liste Assisi“ einfügen… kann ich jetzt die gps-Tracks in BaseCamp hochladen – zumindest theoretisch… sofern Garmin das Datenformat unterstützt.

Wenn die Schaltfläche „alle unterstützenden Formate“ angeklickt ist, sollte das obige Windows-Fenster jedenfalls nicht mehr leer sein. OK, vielleicht hätte ich den Ordner, den ich heruntergeladen hatte mal entzippen sollen. Und vielleicht war auch der Datenpfad zu tief verschachtelt. Jedenfalls sieht ein entzippter Ordner unter Windows 10 anders aus, wenn er entpackt wurde, siehe Beispiel. Den entzippten Ordner habe ich dann in „Assisi“ umbenannt, damit ich die beiden nicht verwechsele. Warum auch immer haben die Italienier ihrere zip-Datei „tutti“ genannt.

…und siehe da… jetzt kann ich auch die Datei in die Liste einfügen, die gps-Daten werden mir zum Hochladen vorgeschlagen.

Ich wähle gleich alle auf einmal:

wie immer unter allen Windows-Programmen: erste Datei anklicken, dann die Tastenkombination shift + „Pfeiltaste unten“ oder strg + a. Ich bin Tippfaul und nehme letzteren Shortcut.

Es läuft jetzt ein paar Sekunden der grüne Balken „Daten werden importiert“ und anschließend ist das untere Anzeigefenster der Liste gut mit Daten gefüllt. Allerdings steht mein Kartenfenster immer noch auf der Deutschlandkarte. Wenn ich den Kartenmaßstab ganz klein einstelle, sehe ich, daß mir noch die italienische Karte fehlt.

Hier sind jetzt drei rote Kringel: in der Liste links stehen die Details, die ich auf der Karte mit den angegebenen Symbolen wiederfinden würde, wenn ich mir einen anständigen Maßstab anzeigen lassen würde. Der gps-Track wird auf der noch fehlenden italienischen Karte angezeigt, der italienische Stiefel sollte ja irgendwie um den italienischen Track liegen. Der andere rote Kringel oben in der Mitte zeigt die Schaltflächen zum Einstellen der Karte. Damit kann ich mit der Maus die Karte hin und herbewegen und einen sinnvollen Kartenmaßstab wählen. Ich bin aber wieder mausfaul und nehme gleich das Scrollrädchen in meiner externen Maus zum einstellen des Kartenmaßstabs. Ausserdem wähle ich die Schaltfläche mit der Hand  zum Schieben der Karte. Aber zuerst wähle ich natürlich die italienische Freizeitkarte aus, skrolle in die Karte hinein, tippe mit der Maus auf irgendein mir zu erklärendes Detail und öffne das Kontextmenü mit der rechten Maustaste.

Die italienischen Details des gps-Tracks sind so gut, ich brauche so gut wie nichts nachzutragen, vielleicht ist die graue Farbe des gps-Tracks nicht so sinnvoll, auch grün ist später im Gelände nur schwer zu erkennen, bei blau gibt es Verwechselungsgefahr mit Flüssen, ich brauche also nur noch die Farbe der Tracks zu ändern. Ich öffne also den jeweiligen zu ändernden Teil der Tracks mit dem Fenster „Eigenschaften“. Leider steht das Wort Eigenschaften nicht mehr im Kontextmenü, dort steht einfach nur „öffnen“. In Mapsource steht „Eigenschaften von Track“. Das geöffnete Fenster sieht in beiden Progammen fast gleich aus.

In diesem Fenster kann ich einige Änderungen vornehmen: Farbe wechseln, Trackpunkte löschen, links per drag & drop hinterlegen, Texte und Infos in das Infofenster „Hinweise“ schreiben, den Track umbenennen und mir das Höhenprofil anzeigen lassen.

Beim Höhenprofil sollte man aber unbedingt auf den Maßstab links der Achse achten. Außerdem ist dieses angezeigte Höhenprofil nur eine Tagesetappe. Es könnte auch sein, daß der Trackinhaber den Track per Hand gezeichnet hat und mit der Maus versehentlich die Brücke verpasst hat. Diese Höhenprofile sind also mit Vorsicht zu genießen und mit der jeweiligen Wegbeschreibung zu vergleichen.

 

 

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