Tagebuch – ich

Heute hatten wir eine Diskussionsrunde über das Thema ich und wir und du und ihr. Irgendwie bin ich zu der Erkenntnis gekommen, wer sich selbst zu wichtig nimmt baut zwischen sich und seinen Mitmenschen Mauern auf, die nur schwer zu überwinden sind. Es ist auch mal ganz angenehm die 5 oder 7 gerade sein zu lassen und die Dinge einfach so laufen zu lassen wie sie sind. Ob ich nun zu irgend etwas eine bestimmte Meinung habe oder nicht ist eigentlich egal. Solange ich nicht selbst aktiv Handel, ändert meine Meinung relativ wenig. Im Grunde ist mein ICH nicht wichtig, meine Meinung nicht wichtig, solange meine Sozialgemeinschaft mich auffängt, stützt, umsorgt, akzeptiert, so lässt wie ich bin, mich toleriert…. etc. Dann bin ich wertvoll und ich fühle mich vollwertig. Das ist schon ziemlich paradox, irgendwie erinnert das an einen Kreis oder Ball. Alles ist rund.

Jakobsweg von Osnabrück nach Dortmund

Gleich 9 km hinter Osnabrück in Hasbergen haben wir unsere erste Übernachtung gefunden und sind herzlich aufgenommen worden. Wieder ein glücklicher Zufall, dass die Herbergsmutter gerade im Kirchenforum in Osnabrück war, als wir unseren Pilgerstempel holten. Oder doch kein Zufall? So nette Überraschungen sind ja schon fast an der Tagesordnung auf einem Jakobsweg, erst recht so kurz nach Weihnachten.

Auf dem Jakobsweg in Hasbergen in der Pilgerherberge zwischen Osnabrück und Lengerich

 

 

 

 

 

Unsere erste Übernachtung in Hasbergen war super, die zweite Übernachtung hier in Lengerich ist nicht so überragend, wir haben so unsere Zweifel, wo der völlig überzogene Preis für die Übernachhtung herkommt. Jakobsweg von Osnabrück nach Dortmund weiterlesen