La Voie de la Pointe St-Mathieu

  • Wir sind wieder unterwegs, dieses mal zu viert und die Anreise im TGV. Mal sehen, ob alles noch so entspannt ist. Damit alle zufrieden sind ist es doch etwas. schwieriger als sonst.
  • der Pilgerführer

Die dazugehörige bretonische Jakobsgesellschaft habe ich hier im blog schon verlinkt.

Hier dazu die gps-Daten mit Details

und hier die Kilometerangaben

Meine dazugehörigen Links sammle ich wie immer auf Meine Jakobswege in google sites.

Anreise mit dem zug

Volto Santo

Das Heilige Antlitz, auch Volto Santo oder Holy Face genannt, ist ein Kruzufix aus Wurzelholz, welches in einem Tempel in der Kathedrale in Lucca verwahrt wird. Am 13. September findet eine Prozession zu Ehren dieses Kreuzes mit der Christusfigur statt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kapelle mit Geschenken aus der Bevölkerung geschmückt, in der Regel Laternen. Im 19. Jahrhundert spendete die Bevölkerung aus Lucca eine goldene Laterne, weil sie von der damals grassierenden Pest verschont geblieben ist. Die „Volto Santo“ weiterlesen

Via del Volto Santo

Volto Santo, eine Pilgerwanderung im August 2017

Irgendwie sind wir statt auf 188 Kilometer 238 Kilometer gekommen. Ob nun  durch Umwege oder Rechenfehler ist mir nicht bekannt.

erste Fotodoku auf Youtube

Die Rückreise hatten wir über Florenz, eine Fotodokumentation dazu gibt es auf meinem Videokanal

Die Entstehung der Legende zu diesem Pilgerweg erinnert stark an die des Jakobsweges. Die Legende zum Holy Face ist in der gleichen Zeit entstanden und hat ähnliche Eckdaten.

Start vom Via del Volto Santo in Pontremoli

Der mittelalterliche Pilgerweg von Pontremoli nach Lucca in Italien scheint fast vergessen zu sein. Inzwischen kommen jährlich wieder etwa 400 Pilger. Es sind viele alte Burgen, mittelalterliche Wege und alte Brücken noch gut erhalten geblieben. Fast keine geteerten Wege, etliche Hohlwege, Burgdörfer, die es nur hier zu geben scheint und endlos viel Schatten auf Waldwegen sind die Besonderheit dieser Strecke. Die beiden toskanischen Regionen Lunigiana und Garfagnana sind von kleinen Dörfern auf Bergketten durchzogen. Die „Via del Volto Santo“ weiterlesen

Ausschilderungstour auf der Via Scandinavica Pfingsten 2017

Die Strecke zwischen Northeim und Göttingen hat inzwischen zwei Alternativen und ich kann mich kaum entscheiden, welche die schönere ist. Auf jeden Fall muss der gps-Track noch von mir überprüft werden, es sind wieder einmal super schöne Fotos entstanden.

Ein Wanderweg verläuft oberhalb der Schutzhütte, die Via Scandinavica führt direkt unter der Hütte am Hang entlang. Zu schade, wir hätten gerne eine Pause in diesem verwunschenen Plätzchen nötig gehabt, denn hier hat man einen wunderschönen Blick über das Leinetal. Leider lag diese Hütte ziemlich zu Beginn unserer Ausschilderungstour und wir mußten rechtzeitig in Göttingen sein, um den Zug nach Hause zu bekommen.

„Ausschilderungstour auf der Via Scandinavica Pfingsten 2017“ weiterlesen

Das Team der Via Scandinavica

Da wir die Strecke einmal im Jahr kontrollieren und fehlende Wegmarkierungen ergänzen, suchen wir immer wieder kompetente Jakobspilger, die uns gerne auf unseren Strecken begleiten, insbesondere die Via Scandinavica hat momentan einiges an Unterstützung nötig. Wir legen Wert auf eine gute Einweisung der Beschilderung – wanderfreudige Jakobspilger, die gerne mitmachen möchten können sich auf der Internetseite http://chemindecompostelle.de/Pilgerkontakte-und-Termine/ bei uns melden.

Die Beschilderung kann nur gut genug sein, wenn wir mindestens alle 170 Kilometer eine Kontaktperson haben, die über aktuelle Ortskenntnisse und Besonderheiten verfügt und nah genug in der Region ansässig ist, um möglichst kurze Anfahrtswege zu haben. Während der jährlichen Kontrolle wird die Wegbeschilderung ausgebessert, neue interessante Orte werden in die Wegbeschreibung mit aufgenommen. Manchmal sind wir auch Ansprechpartner für Pilger, die unterwegs sind. Unterstützung brauchen allerdings nur selten Pilger, die dann in der Regel in Trondheim starten.

Via Romea von Stade bis Mittenwald

Der Reiseführer zur Via Romea von Stade bis Mittenwald vom ostfalia-Verlag eignet sich ganz gut zur Etappenplanung und hat ein knappes Unterkunftsverzeichnis, das aber längst nicht ausreicht. Oft wird auf die Touristinformationen verwiesen und man muss die Tour mindestens eine Woche im Voraus planen, da sie einige touristischen Regionen durchstreift. Dafür ist die Schriftgröße wesentlich angenehmer, zumindest die „Via Romea von Stade bis Mittenwald“ weiterlesen

Via Baltica von Zeven bis Otterstedt und zum Ottersberger Bahnhof 18.03.2017

 

Die heutige Tour war mega anstrengend, immerhin waren das fast 30 Kilometer. Bei Nartauen bin ich dann auf die Alternativstrecke ausgewichen, weil ich ja nicht zur Pilgerherberge will, dafür konnte ich eine Tasse Kaffee und ein Stück Torte am Pastorensee genießen, das war auf der ganzen Strecke die erste Einkehrmöglichkeit. Die Strecke zwischen Benkel und Nartauen war total nervig, weil es auf der Landstraße ohne Fußweg entlang geht. Demnächst gehe ich auf Suche, ob es eine bessere Alternative gibt. Dafür war die Alternativstrecke ab dem Otterstedter See oder besser Pastorensee fast asphaltfrei, umso nerviger war die nagelneue Teerstraße, die zum Kreuzbuchen führt – so heißt der Wald zwischen Ottersberg und Otterstedt, durch den die Alternativstrecke führt. Leider haben mich bei Benkel meine Batterien des gps-Gerätes verlassen, der Abzweig Richtung Otterstedter Alternativstrecke ist gerade noch so auf dem Track. Insgesamt war das also nicht so ein erfolgreicher Tag, nur die Heckenschere hat mehr oder weniger ihre Arbeit getan, die Bäume und Laternenpfosten von dem Wildwuchs der Büsche zu befreien.

Auch hat mich meine Sprühfarbe verlassen, nachdem der Wind mir morgens die Farbe fast ins Gesicht geweht hatte, war die Flasche ungefähr bei Winkeldorf leer und die Ersatzflasche hatte von Anfang an ihren Geist aufgegeben. Sprühfarbe ist also nicht das ideale Material, eine Wegkennzeichnung anzubringen. Wer eine umweltfreundliche und wetterfeste Alternative kennt, darf gerne kommentieren. Jetzt bin ich erstmal total groggy, mal sehen ob ich bei den Wanderern bleibe oder zu den Schwimmern gehe – das hängt davon ab, wie lange meine Füße brauchen, um sich zu erholen.

GR78 und GR108 Voie du Piémont und Vallée d’Ossau

Der GR108 Voie d’Ossau oder Chemin d’Ossau ist kurz, aber knackig. Die Seiten 131 bis 140 im Topoguide Rev. 780 reichen aus, um die kurze Strecke von 52 Kilometern ist gut in zwei bis drei Tagesetappen zu schaffen, wer die Pyrenäen etwas genießen will, hat die Möglichkeit im Refuge d’Ayous zu übernachten oder zu zelten. Die Hütte liegt in unmittelbarer Nähe des GR 10, eine Reservierung ist sinnvoll. Die Touristinformation in Laruns war uns bei den Reservierungen auf dieser Strecke behilflich. Außerdem ist diese topografische Karte für die Strecke sinnvoll, wenn man zur Hütte will. Wildcampen ist nur am Rand des Nationalparks erlaubt. Ein Wanderer darf maximal eine Stunde von seinem Zelt bis zur nächsten befestigten Straße benötigen.

Der Topoguide enthält die Strecke vom GR 78 zwischen Carcassonne, Lourdes und Ronceveaux, Teile vom GR 65 bzw. die letzten 32 Kilometer bis Roncesvalles auf dem GR 65, der GR 108 zwischen Sainte-Colome in der Nähe von Arudy bis zum Col des Moines und zur Col du Somport, der GR108A ist eine Variante ab Gabas zur Col de Peyrelue.

  • Port la Nouvelle bis Narbonne 22 km
  • Narbonne bis Gaussan 21,9 km
  • Gaussan bis Lagrasse 24,6 km
  • Lagrasse bis Rieunette 29,9 km
  • Kreuzung GR36
  • Rieunette bis Notre-dame de Marceille 20,9 km
  • Notre-dame de Marceille  bis Notre-dame de Marceille Carcassonne 22,7 km
  • Notre-dame de Marceille Carcassonne bis Maquens 4,7 km
  • Maquens bis Villalbe 1,7 km
  • Villalbe bis Lavalette 4,5 km
  • Lavalette bis Alairac 3 km
  • Alairac bis Arzens 3,8 km
  • Arzens bis Montréal 6,6 km
  • Montréal bis Villeneuve-les-Montréal 3,3 km
  • Villeneuve-les-Montréal bis Fangeaux 8,2 km
  • Fangeaux bis Hounoux 7,9 km
  • Hounoux bis Malegoude 7,9 km
  • Malegoude bis Balestié 1,8 km
  • Balestié bis Barthas 6,5 km
  • Abzweig GR7 Richtung Andorra
  • Barthas bis Manses 8 km
  • Manses bis Vals 5,3 km
  • Vals bis quartier de la Gare du Carlaret 10,5 km
  • quartier de la Gare du Carlaret bis Pamiers 10,9 km
  • Pamiers bis Moulet 4,5 km
  • Moulet bis Tarré 4,5 km
  • Tarré bis Sabarthès 9,2 km
  • Sabarthès bis Pailhès 7,5 km
  • Pailhès bis Castagnès 13,7 km
  • Castagnès bis Caoué 7,7 km
  • Caoué bis la Grausse 8,5 km
  • la Grausse bis Commanies 11,5 km
  • Commanies bis Saint-Lizier 7 km
  • Saint-Lizier bis Régalèch 3 km
  • Régalèch bis Moulis 4,5 km
  • Moulis bis Louenzac 1,4 km
  • Louenzac bis Engomer 2 km
  • Engomer bis Alas 1,7 km
  • Alas bis Arrout 2 km
  • Arrout bis Audressin 2 km
  • Audressin bis Argein 3 km
  • Argein bis Aucazein 2,7 km
  • Aucazein bis Buzan 1,5 km
  • Buzan bis Orgibet 5 km
  • Orgibet bis Saint-Lary 1,2 km
  • Saint-Lary bis Portet-d’Aspet 3,3 km
  • Portet-d’Aspet bis Col de Portet d’Aspet 4,8 km
  • Col de Portet d’Aspet  bis Col des Ares 20,8 km
    Kreuzung GR86
  • Col des Ares bis Génos 4,4 km
  • Génos bis refuge Saint-Martin 4 km
  • refuge Saint-Martin bis Saint-Bertrand-de-Comminges 11,8 km
  • Saint-Bertrand-de-Comminges bis Lonbrès 10,3 km
  • Lonbrès bis pont de Lortet 11,1 km
  • pont de Lortet bis Bourg de Bigorre 20,5 km
  • Bourg de Bigorre bis Bettes 10,3 km
  • Bettes bis Gerde 8,8 km
  • Gerde bis Bagnères-de-Bigorre 2,4 km
  • Bagnères-de-Bigorre bis Cotoussan 19,2 km
  • Cotoussan bis Juncalas 2 km
  • Juncalas bis Lourdes 10 km
    Anschluss GR101
  • Lourdes bis Rieulhès 8 km
  • Rieulhès bis Saint-Pé-de-Bigorre 2 km
  • Saint-Pé-de-Bigorre bis grottes de Bétharram 2,9 km
  • grottes de Bétharram bis Lestelle-de-Bétharram 2,7 km
  • Lestelle-de-Bétharram bis Asson 7,8 km
  • Asson bis Bruges 5,7 km
  • Bruges bis Mifaget 3 km
  • Mifaget bis Sainte-Colome bei Arudy 8,5 km
     Abzweig GR108 Vallée d’Ossau
  • Sainte-Colome bei Arudy bis Buzy 9,8 km
  • Buzy bis Oloron-Sainte-Marie 19,2 km
    Kreuzung GR653 Via Tolosana
  • Oloron-Sainte-Marie bis Aren 12,5 km
  • Aren bis L’Hopital-Saint-Blaise 9,8 km
  • L’Hopital-Saint-Blaise bis Capdepont 5,5 km
  • Capdepont bis Algare 5,3 km
  • Algare bis Mauléon 6,6 km
  • Mauléon bis Garindein 2,9 km
  • Garindein bis Landrania 4,5 km
  • Landrania bis Ordiarp 2,2 km
  • Ordiarp bis Saint-Just-Ibarre 13,1 km
  • Saint-Just-Ibarre bis Ibarolle 4 km
  • Ibarolle bis zum GR65 –  12,2 km

Anschluss GR65 Via Podiensis und  Camino Francés

Camino Aragonés GR 653

Der miam miam dodo gehört zu den französischen Bestsellern der Wanderwege. Der Voie d’Arles ab Arles durchquert Toulouse und hat daher als zweiten Namen Via Tolosana. Der als GR 653 gekennzeichnete Weg schließt an den Camino Aragonés an. Mein damaliger Reiseführer vom Conrad-Stein-Verlag hatte noch diese Variante in der Reisebeschreibung enthalten, heute gibt der Verlag eine pdf-Version heraus.

Unser Reiseblog vom Camino Aragonés ist noch teilweise auf blogspot.

Camino Aragonés

Pommersche Jakobsweg

Dieser Reiseführer ist besonders hochwertig gemacht, außerdem enthält er eine große Übersichtskarte über die gesamte Strecke, die auch noch einen Teil der Via Baltica beinhaltet. Außerdem sind in der Karte noch Stadtkarten der wichtigsten Stätte bzw. deren Innenstädte enthalten. Das ganze Werk ist daher etwas schwer geworden und für Fußpilger eigentlich zu unhandlich. Ich habe mir die Spiralbindung abgepult und die Seiten, die ich für unsere kurze Strecke aus diesem Buch brauchte, herausgenommen. Die einzelnen Seiten lassen sich dann hervorragend mit einem Schnürsenkel zusammenhalten. Auch die Landkarte habe ich zerschnitten, das ganze Werk ist sowieso viel zu groß und unhandlich. Für Radpilger ist das Buch als auch die Strecke hervorragend geeignet, Fußpilger sind besser mit dem gps-Track und einer selbstgeschriebenen Liste bedient. Die erwähnte Landkarte noch dazu, dann kann das Buch zu Hause bleiben. Ich würde mir die Adressen abfotografieren und auf der Speicherkarte gewichtssparend transportieren. Den gps-Track poste ich auf meiner google-Seite „Meine Jakobswege“. Unsere Fotodoku zum pommerschen Jakobsweg habe ich auf blogspot und google.

Uplandsteig

Der Uplandsteig ist eine hübsche Trainingsstrecke als Rundwanderweg im Sauerland, der ausschließlisch touristische Hintergründe hat. Der kurze Rundweg von knapp 70 Kilometern eignet sich daher als super Trainingsstrecke auch im Winter. Dazu die anhängende Fotogalerie zum Uplandsteig

 

Wümmewiesen und Hollerland

Es ist wieder bald wieder soweit – demnächst regnet regnet in Strömen und die Wümme tritt über ihre Ufer.  Dann ist die Via Baltica an manchen Tagen an der Wümme nicht begehbar. Wer Glück hat und zu dieser Zeit in der Nähe ist und trotzdem noch trockenen Fußes durch die Wümmewiesen hat, kann ein einzigartiges Schauspiel bewundern, welches jedes Jahr etliche Vogelkundler anzieht. Falls dann noch die Sonne gnädig zu uns herunter scheint, gleicht dient der Wümmedeich einer Völkerwanderung.

Das Holler Land gehört zum Schutzgebiet der Wümme. Dieser Landstrich hat seinen Namen, weil die Wasserschutzmaßnahmen aus Holland importiert wurden. Die sieben Bauernsöhne „die Sieben Faulen“  sind in der Historie Bremens bekannt, weil sie diese Neuerung der Landschaftskorrektur hier erstmals bekannt machten. Allerdings ist diese Seite Bremens weitläufig davon verschont geblieben. „Wümmewiesen und Hollerland“ weiterlesen

Bücher zur Via Baltica zwischen Usedom und Osnabrück

Das erste Exemplare der Via Baltica zwischen Hamburg und Bremen enthält auch ein kurzes Stück der Via Jutlandica, leider sind die Unterkunftslisten heute nicht mehr aktuell, auch die Streckenführung hat sich ein wenig geändert, weil die Bundesbahn uns etwas in die Quere kam. In diesem Heft sind die besten topografischen Karten der gesamten Strecke zwischen Hamburg und Bremen enthalten. Allerdings fehlt jeder grafische Hinweis, wo welche Herberge zu finden ist, problematisch ist das nicht, da keine Großstädte auf der Strecke sind und die Hotels zentral liegen. Größe und Qualität ist ähnlich wie die der französischen Topoguides, nur mit weniger Seiten. Diese Ausgabe ist im Eigenverlag erschienen und wird heute nicht mehr aktualisiert, diese Aufgabe hat der Conrad-Stein-Verlag übernommen.

Diese Ausgabe zwischen Bremen und Osnabrück ist heute nicht mehr verfügbar, sie wird ebenfalls nicht mehr upgedatet. An der Streckenführung hat sich bisher allerdings wenig, allerdings fehlen die Alternativstrecken, insbesondere die Visbeker Braut und Bräutigam. Auch fehlen einige Karten, Kilometer kann man also mit Hilfe des Kartenwerkes nicht exakt ablesen. Das Buch ist relativ schwer und kompakt, es passt leider nicht in die Hosentasche. Die Orte auf dieser Strecke sind schon etwas größer als die der Strecke zwischen Hamburg und Bremen, deshalb sind hier die grafischen Hinweise zu den Herbergen im Kartenmaterial praktisch.

Diese beiden Varianten enthalten die besten Wegbeschreibungen, allerdings können Updates nie aktuell sein, gerade persönliche Meinungen des Autors sind kein Maßstab für diesen Weg, der zu jeder Jahreszeit anders ist. Die Beschreibung ist gut und ausführlich, Alternativen fehlen leider ebenfalls. Das Kartenwerk ist nur skizziert. Allerdings ist die Strecke so gut ausgeschildert, daß jegliches Kartenmaterial fast überflüssig geworden ist. Leider fehlen hier die Hinweise, wo welche Unterkunft zu finden ist – Adressen sind zwar vollständig enthalten, gps ist aber zu empfehlen um die Unterkünfte zu finden. Hierfür wären gute Kartenskizzen praktisch gewesen, diesen Part hatte der Bachem-Verlag besser gemacht. Unterwegs braucht man diese Ausgaben nicht unbedingt, die Unterkunftslisten kann man sich abschreiben, es reicht ein Zettel in der Tasche. Die Ausgaben können also ruhig im Bücherregal zu Hause bleiben.

Der Titel des zweiten Teils ist etwas irreführend! Ab Osnabrück gehört diese Beschreibung nicht mehr zur Via Baltica sondern zu den westfälischen Jakobswegen zwischen Osnabrück und Köln.  Ab Osnabrück ändert sich die Zuständigkeit der Wegebetreuung.

Die GPS-Daten stehen auf der Karte der norddeutschen Gesamtübersicht und auf Garmin Adventures.

https://adventures.garmin.com/en-US/by/perestine/via-baltica-ab-swinemunde-bis-liege/#.WQDsSoVOJmA

Chemins Bretagne und GR34

Ausnahmsweise verlaufen die bretonischen Jakobswege nicht parallel mit einem der franösischen Grand Randonnées. Der GR34 führt an der Küste entlang und ist damit vergleichbar mit dem englischen South West Coast Path, sie enthalten wie alle topo guides topografische Karten mit allen wichtigen praktischen Details. Sie beschreiben sehr gut die Region in Wort und Bild, sind allerdings nicht als praktischer Führer auf einem der Jakobswege dort geeignet. Für alle, die französisch können, gibt es hier reichlich Hintergrundinformationen der Region.

Die Wegbeschreibungen der Chemins Bretagne gibt es im Eigenverlag der Jakobusgesellschaft, die die Hefte bei LULU Press drucken läßt. Die Qualität ist ähnlich wie die des miam miam dodos, nur daß die Karten wesentlich detaillierter sind, sie haben fast die Qualität des topoguides, nur in schwarz-weiß. Auch dort sind alle Details der jeweiligen Strecke genau beschrieben, die Unterkunftslisten sind sehr gut. Allerdings haben wir unsere Unterkunftsliste vor Ort etwas ergänzt. Wir haben in einer Touristinformation eine Übersichtskarte des „Voie Verte“ gefunden, diese enthielt noch mehr Hotels und Campingplätze, die etwas neben der eigentlichen Wegstrecke liegen.

 

2016 sind wir von Paimpol bis Redon auf der Strecke la Voie de l’Abbaye de Beauport gelaufen, dieses Jahr wollen wir uns noch einmal die Bretagne vornehmen. 

In 2018 haben wir uns den französischen Jakobsweg La Voie de la Pointe St-Mathieu auserkoren.

Pommersche Jakobsweg

 

1 Kretinga bis Klaipeda (Memel) 25,6 km
2 Klaipeda bis Juodkrante 20,7 km
3 Juodrankte bis Nida (litauisch-russische Grenze) 30,6 km
4 Nida bis Rybachiy 21,1 km
5 Rybachiy bis Zelenogradsk 32,3 km
6 Zelenogradsk bis Kaliningrad 33,8 km
7 Kaliningrad bis Ladushkin 27,9 km
8 Ladushkin bis Mamonovo 19,6 km
9 Mamonovo – Braniewo (Braunsberg) bis Frombork (Frauenburg) 24,0 km
10 Fromborg bis Tolkmicko (Tolkemitt) 17,6 km
11 Tolkmicko bis Elblag (Elbing) 39,8 km
12 Elblag bis Nowy Dwór Gdanski 26,6 km
13 Gdanski bis Niedzwiedzica (Bärwalde) 18,9 km
14 Niedzwiedzica bis Gdansk-Sobieszewo 21,5 km
15 Gdansk-Sobieszewo (Danzig-Bohnsack) bis Gdansk-Oliwa (Danzig) 24,2 km
16 Gdansk-Oliwa bis Zubowo (Suckow) 18,1 km
17 Zubowo bis Kartuzy (Karthaus) 17,8 km
18 Kartuzy bis Sianowo (Schwanau) 23,0 km
19 Sianowo bis Lebork (Lauenburg) 35,6 km
20 Lebork bis Lebien 18,2 km
21 Lebien bis Leba 27,3 km
22 Leba bis Izbica 17,6 km
23 Izbica bis Smoldzino 22,9 km
24 Smoldzino bis Ustka (Stolpmünde) 33,2 km
25 Uska bis Slupsk (Stolp) 21,5 km
26 Slupsk bis Slawno (Schlawe) 31,7 km
27 Slawno bis Darlowo 27,1 km
28 Darlowo bis Iwiecino (Eventin) 20,3 km
29 Iwiecino bis Koszalin 23,1 km
Alternative:
27a Slawno bis Polanów (Pollnow) 38,2 km
28a Polanów bis Wyszewo 28,0 km
29a Wyszewo bis Koszalin (Köslin) 20,2 km

30 Koszalin bis Dobrzyca (Kordeshagen) 22,9 km
31 Dobrzyca bis Kolobrzeg (Kolberg) 29,4 km
Alternative
30a Koszalin bis Bialogard (Belgard) 28,2 km
31a Bialogard bis Klopotowo (Klaptow) 21,8
31b Klopotowo bis bis Kolobrzeg 23,2 km

 

32 Kolobrzeg bis Trzebiatów (Treptow an der Rega) 39,1 km
33 Trzebiatów bis Karnice (Karnitz) 23,8 km
34 Karnice bis Kamien Pomorski 28,1 km
35 Kamien Pomorski (Cammin) bis Wolin (Wollin) 23,6 km
36 Wolin bis Miedzyzdroje (Misdroy) 24,5 km
Alternative
36a Wolin bis Stepnica 36,4
37a Stepnica bis Goleniów 21,2 km
38a Goleniów bis Szcecin 39,4 km

37 Miedzyzdroje bis Stepnica (Stepenitz) 36,4 km
38 Stepnica bis Goleniów 21,2 km
39 Goleniów bis Szezecin (Stettin) 39,4 km
Alternative

Miedzyzdroje bis Swinoujscie (Swinemünde) 20,5 km
Swinoujscie bis Usedom 29,2 km

Gesamtkilometer 976

Anschlussweg ist die Via Baltica

 

gesamte Fotogalerie auf google – leider sind die Fotos nicht in der richtigen Reihenfolge!

Ausschilderungstour auf der Via Baltica zwischen Harpstedt und Wildeshausen 18.02.2017

Die heutige Ausschilderungstour war wieder einmal richtig schön. Überhaupt kein Regen, nur Wolken und das erste grün unterwegs. Heute habe ich in einer Zeitschrift im Hauptbahnhof nach der Rückfahrt gelesen: Grün macht glücklich! Das kann ich bestätigen, insbesondere wenn es sich um ein so schönes saftiges Grün wie beim Moos handelt. Ganz glar: Moos ist mein Favorit für Fotos, zumindest momentan. Es ist schon verblüffend, wieviel Farbe sogar jetzt schon im Februar die Natur hier in Norddeutschland hervorbringt. Das ist mir sonst noch nie so aufgefallen.

Die Anfahrt mit dem Bus ab ZOB Bremen war ebenso überrraschend, der Busfahrer zeigte uns Fahrgästen interessante Ecken der Stadt, die ich so noch nie gesehen hatte.

Ausschildern musste ich übrigens fast überhaupt nicht. Nur in Wildeshausen ist an einem Waldweg stark ausgelichtet worden, die Stadtverwaltung hatte alle Bäume gefällt. Im Grunde ist das aber egal, verlaufen kann man sich dort nicht mehr, der Kirchturm der Alexanderkirche ist schon fast in Sichtweite. In der Eisdiele in Wildeshausen habe ich mir dann statt einem Eisbecher eine heiße Waffel mit Vanilleeis gegönnt, dazu einen echten italienischen Cappucchino, das war die perfekte Einstimmung auf den kommenden Frühling.

Via Balitca zwischen Harpstedt und Wildeshausen
Die Bäume ziehen grüne Puschen an
Via Baltica überall Moos
Via Baltica Schilderwald
Via Baltica der Weg
Stoppelfeld auf der Via Baltica
Via Baltica und Farbe
auf der Via Baltica noch mehr Moos
Wolken auf der Via Baltica
die Via Baltica im Februar in Norddeutschland
gelbe Pfeile auf der Via Baltica
Via Baltica in Wildeshausen
Via Baltica in Wildeshausen
Via Baltica Alexanderkirche in Wildeshausen

Geestweg

Der Geestweg gehört mit seinen 200 Kilometern zum Netz der Weitwanderwege, ist also kein Jakobsweg und auch kein anderer Pilgerweg. Die Wegstrecke wird vom Wiehengebirgsverband Weser-Ems e.V.  betreut, dort gibt es noch weitere Weitwanderwege, auch die beiden europäischen Weitwanderwege E9 und E11 gehören dazu, die den Geestweg aber nicht berühren.

Dafür trifft der Geestweg zwischen Bremen und Engelmannsbäke immer wieder auf die Via Baltica, die zum Streckennetz der Freunde der Jakobspilger gehört und die als Zubringer aus dem baltischen Raum zu den Jakobswegen im Rheinland führt. Somit trifft auch der Geestweg auf die Visbeker Braut und den Visbeker Bräutigam samt Opfertisch. Die Einschränkung der Ausschilderung im Naturdenkmal trifft den Geestweg genauso wie die Via Baltica, denn auch der Wanderverein darf dort in dem Gelände nicht ausschildern. Verlaufen kann man sich jedoch nicht, das Gelände ist relativ übersichtlich und hinter der Engelmannsbäe geht es weiter Richtung Endel, mitten durch den Wald und komplett ohne Teerstraße oder sonstige harte Wege. Diese Tagesetappe zwischen Wildeshausen und Engelmannsbäke gehört zu den fußfreundlichsten Wegstrecken in unserer norddeutschen Region.

Etappen vom Geestweg

  • 1. Bremen nach Barrien
  • 2. Barrien bis Harpstedt
  • 3. Harpstedt bis Wildeshausen
  • 4. Wildeshausen bis Engelmannsbäke
  • 5. Engelmannsbäke bis Cloppenburg
  • 6. Cloppenburg bis Peheim
  • 7. Peheim bis Werlte
  • 8. Werlte bis Klein Stavern
  • 9. Klein Stavern bis Meppen
Geestweg zwischen Bremen und Kirchseelte
Logo vom Geestweg
Geestweg hinter Ristedt
Geestweg kurz vor Harpstedt
Geestweg
Geestweg

EUROPA COMPOSTELA 2010

Solidaires de la Terre et des Hommes – Lasst und mit der Erde und den Menschen solidarisch sein

Die Heiligen Jahre in Compostela ziehen besonders viele Jakobspilger an und sind Anlaß für besondere Aktionen. Die Dachorganisation der französischen Jakobspilger Féderation Française des Associations de Chemins de Saint Jacques de Compostelle FFAC begann mit dem Staffelpilgern und regte andere europäische Organisationen an, sich daran zu beteiligen. Unter dem Begriff Europa Compostela wurden im Heiligen Jahr 2010 Staffelstäbe durch ganz Europa getragen und von Hand zu Hand gegeben. In den Ländern Italien, England, Lxemburg, Slowenien, Portugal, Norwegen, Schweden, Dänemark, Polen und Niederlande starteten die Pilgerstäbe und wurden an die entsprechenden Nachbarländer übergeben.

Die Festveranstaltung am 28. April 2010 in Straßburg mit 250 Gästen aus ganz Europa war der Auftakt, allerdings war das schon zu spät für den norwegischen Pilgerstab, denn dieser startete aufgrund der längsten Strecke schon im Februar bei Eis und Schnee in Trondheim. Von Straßburg aus gelangten die Pilgerstäbe zu den jeweiligen Startpunkten. An der Aktion waren Wander- und Heimatvereine, Bruderschaften, Jakobusvereine, Pfadfinder und viele andere beteiligt. Die Pilger erhielten auf etlichen Tagesetappen den Pilgersegen, Bürgermeister, Pastoren und Pfarrer, Herbergsbetreuer und Teilnehmer trugen sich in die mitgeführten Goldenen Bücher ein, Wandergruppen und Einzelpersonen haben sich unserer zuerst nur zweiköpfigen Gruppe angeschlossen und selbstverständlich sind wir zu Fuß gegangen.

Die Tagesetappen lagen zwischen 15 und 25 Kilometern auf sieben Wegen mit Teilnehmern zwischen 8 und 84 Jahren. Der norwegische Pilgerstab hatte mit 4250 Kilometern die längste Strecke hinter sich, als er gemeinsam mit 20 weiteren Pilgerstäben in Santiago de Compostela eintraf.

Gendenkstätte in Sandbostel auf der Via Baltica

Der norwegische Pilgerstab startete schon im Februar bei Eis und Schnee auf Skiern und traf den schwedischen in Harsefeld. Der schwedische Stab wurde uns von Marathonläufern aus Hamburg gebracht, damit wir die Terminplanung halten konnten. So kamen sie nach Bremen, beide konnten wir nach Osnabrück bringen, um diese an die nächste Truppe zu übergeben.

In Köln trennten sich beide Wege wieder, der eine kam über Aachen durch Belgien Richtung Santiago, der andere über den linksrheinischen Jakobsweg Richtung Santiago.

Es gab noch einen Nachzügler der Staffelstäbe, der am Jakobustag den 25. Juli in Puttgarden auf Fehmarn startete. Die Strecke war erst kurz vorher fertig geworden und so kam es, daß die Eröffnung der Via Scandinavica mit einer Eröffnungswanderung und der Europa Compostela 2010 verbunden werden konnte.

Visbeker Braut und Bräutigam

Die Großsteingräber in der Wildeshauser Geest haben mehrere Geschichten und Volkssagen hervorgebracht. Aus dem 18. Jahrhundert stammt die Sage von Braut und Bräutigam.

Inmitten der Ahlhorner Heide lag in alter Zeit ein großer Bauernhof. Der Besitzer war stolz und habgierig und hätte seine einzige Tochter gern mit einem reichen Bauernsohn aus der Umgebung verheiratet. Aber das Mädchen liebte einen anderen, der ihr Jugendgefährte gewesen war. Der hartherzige Vater kümmerte sich nicht um die Wünsche seiner Tochter und setzte gegen ihren Willen den Hochzeitstag fest.

Am Hochzeitsmorgen bewegte sich ein Zug festlich gekleideter Menschen über die Heide auf Visbek zu. Voran schritt die geschmückte Braut mit ihren Eltern, dahinder das Gefolge der Verwandten und Nachbarn. Die Braut war totenblaß, in ihren Augen standen Tränen. Immer näher kamen sie dem Dorf, die Glocken von Visbek waren schon zu hören. Da richtete sich das Mädchen in ihrer Verzweiflung ihre Blicke gen Himmel und rief flehend: „Hilf, o Gott! Lieber will ich auf der Stelle zu Stein werden, als einem Mann gehören den ich nicht lieben kann!“

Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, da erstarrte der Brautzug. Wo eben noch Menschen von Fleisch und Blut ihres Weges zogen, erhoben sich nun mächtige Steine in zwei Reihen nebeneinander. Der Myrthenkranz, die Blumen und Bänder verwandelten sich in graue Flechten und Moose. Auch der Zug des Bräutigams erlitt das gleiche Schicksal und erstarrte zu Stein. Die mächtigen Findlinge dort geben davon Kunde.

Die erste Fassung dieser Sage wurde 1811 in Form eines Gedichtes veröffentlicht.

Desweiteren werden die Großsteingräber in Niedersachsen mit dem Frankenkönig Karl den Großen, dem König der Riesen Surbold und dem Sachsenkönig Widuking in Verbindung gebracht. Widukind wurde von den Franken geschlagen und 783 in einem Großsteingrab begraben, allerdings nicht in dieser Grabanlage auf der Via Baltica, sondern in der heutigen Gemeinde Belm in der Nähe von Rulle kurz vor Osnabrück.

Quelle: Großsteingräber zwischen Weser und Ems, Isensee Verlag Oldenburg

Termine in Bremen und umzu

Pilgerweg Loccum-Volkenroda

Nächstes Treffen im Lighthouse an der Schlachte in Bremen am Sonntag den 01.07.18 um 17:00 Uhr

Unseren ganzen Terminkalener habe ich nicht in diesem blog, dieser wird auf einer statischen Seite verwaltet. Dort ist auch eine email-Adresse hinterlegt. Dort trage ich auch Termine von anderen Veranstaltungen im Zusammenhang mit Weitwanderwegen in unserer Region ein. Dort steht auch mein Impressum.  Der Kalender wird ständig upgedatet und hat schon etliche Termine für dieses Jahr.

Mehr über uns findest du auf http://chemindecompostelle.de/

oder auf Facebook in der Gruppe Pilgerstammtisch Bremen und UMZU

Vergangene Termine:

Kirchentag in Münster 2018

Pfingstwochenende auf der Via Scandinavica

Unser Infostand in Berlin auf dem Kirchentag 2017

 

Eröffnungsfeier in Berlin zum Kirchentag

Unser Pilgerstammtisch am 09.04.2017 in Bremen im Lighthouse

Pilgersegen am 04. März 2017
Via Baltica überall Moos 18.02.2017
Gendenkstätte in Sandbostel auf der Via Baltica Fotowettbewerb Sprachenrat in Bremen am 25.02.2017

28.01.2017 Pilgerstammtisch in Bremen im Lighthouse

21.01.2017 Ausschilderungstour Ottersberg bis Lilienthal

16.10.2016 Pilgerstammtisch in Bremen im Schlachthof

Termine in Bremen

Dieses Jahr 2o18 findet das Treffen der Wegekoordinatoren der Jakobswege in Norddeutschland in Bremen statt. Daher drehen sich alle Termine für den Pilgerstammtisch in Bremen und weitere Aktionen rund um diesen noch nicht festgelegten Termin, dadurch ist eine Planung natürlich etwas schwierig. Zu erwarten ist der Termin noch in diesem Frühjahr, also innerhalb der nächsten vier Monate. Es wird wieder ein Rahmenprogramm geben und auch etliche Diskussionsrunden über die Entwicklung unserer Jakobswege vor unserer eigenen Haustür.

Eines Tages kam ich vom Jakobsweg wieder nach Hause und fand eine Jakobsmuschel bei uns im Bürgerpark in Bremen, seitdem läßt mich der Weg nicht mehr los. Wir haben in Bremen einen Pilgerstammtisch gegründet, der sich nun regelmäßig trifft, dazu gibt es jetzt auch einen Terminkalender. Dort sind auch andere Termine zum Jakobsweg zu finden, wer auf den Ausschilderungstouren mit will, kann sich gerne melden.

Voie l’Abbaye de Beauport

Voie l'Abbaye de Beauport
Voie l’Abbaye de Beauport
Voie l'Abbaye de Beauport
Voie l’Abbaye de Beauport

Côte du Goëlo, die Region Bróceliande und der Heilige Gral

Unser Weg startet an der bretonischen Küste „Côte du Goëlo“ in Paimpol in der Bucht von Saint-Brieuc direkt beim Abbaye Beauport, welches neben den Resten des mittelalterlichen römischen Hafens „bellus portus“  liegt. Die Römer bauten diesen Hafen um von dort das Salz zu verschiffen, welches auch als „weißes Gold“ bezeichnet wurde. Dort herrscht ein angeblich ein gewaltiger Tidenhub, die Bucht wird bei Ebbe zu einem Rinnsal und so dient der Hafen heute nur noch den Urlaubern, höchstens vielleicht noch Sportfischern, wir hätte

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Via Baltica

Karten

Die wichtigsten links mit den Anschlusswegen habe ich auf Google zusammengefasst.

Zubringerweg ist der Pommersche Jakobsweg

Jakobspilger

Der Baltisch-Westfälische Weg, auch Via Baltica genannt – ist die Fortsetzung des Weges aus Polen, dem pommerschen Jakobsweg. Die Via Baltica durchquert die alten Hansestädte Greifswald, Stralsund, Rostock, Wismar, Lübeck, Hamburg und Bremen. In Lübeck und in Harsefeld (in der Nähe von Stade) mündet die Via Jutlandica in die Via Baltica. Sie schließt in Osnabrück an den Westfälischen Weg Osnabrück-Münster-Dortmund-Wuppertal an. Eine Reisebeschreibung gibt es auch.  Achtung: In Damme auf der Via Baltica ist die Herberge im Kloster weggefallen! Ein Ersatz bietet bisher nur die Jugendherberge in Damme.

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Wattwanderung Neuwerk

NEUWERK
Irgendwie total doof! Das Foto dient gerade als Platzhalter denn so schöne Bäume gibt es dort natürlich nicht. Unter dem obigen Link auf Neuwerk ist eine kleine Fotodokunentation hinterlegt. Es ist schon was besonderes, auf dem Meeresgrund spazieren zu gehen.

 

Kirchentag in Münster

Die Anwesenheit der Jakobusgesellschaften auf dem katholischen Kirchentag in Münster vom 09. bis zum 13. Mai 2018 war trotz etlicher anderer Pilgerorganisationen kaum zu übersehen, denn unser Zelt war von Menschentrauben eingehüllt. Wir hatten etliche Gespräche über alle erdenklichen Themen in Bezug auf Jakobswege und auch andere Pilgerwege. Insbesondere der Jerusalemweg war eine großartige Bereicherung und Ergänzung in unserem kleinen Info-Zelt. Wir haben etliche Fragen zu den Jakobswegen in heimatlicher Umgebung als auch in Spanien und anderen europäischen Ländern nach bestem Wissen beantwortet. Jetzt, während ich diesen kleinen Bericht schreibe, fällt mir ein, dass ich eine falsche Auskunft über den Jakobsweg und der Beziehung zum ersten Papst gegeben habe und muss diesbezüglich noch einmal recherchieren, darüber werde ich bei unseren Jakobusgesellschaften reichlich Informationen finden.

Insgesamt war die Entstehung des Jakobusskultes im Mittelalter als auch die Wiederbelebung der Jakobswege in der heutigen modernen Zeit auf dem Kirchentag ein immer wiederkehrendes Thema. Sehr interessant waren auch die Berichte über „Pilgern mit Tieren“ – erstaunlich was man dabei alles bedenken muss, angefangen beim Tierarzt bis zur täglichen Versorgung des Tieres.

Auch kam immer wieder das Fahrrad als Gesprächsthema auf und uns fiel auf, dass wir bei unseren Vorbereitungen für Informationsveranstaltungen das Fahrrad als Fortbewegungsmittel immer wieder ignoriert hatten, obwohl gerade unsere Wege in Norden für Räder jeglicher Art bestens geeignet sind, insbesondere auch für Rollstuhlfahrer.

Unsere Flyer „Pilger beraten Pilger“ gingen so reissend weg, dass wir schon bald kein Informationsmaterial hatten. Auch alle anderen Informationstexte waren schnell vergriffen. Auch der Blick auf unsere Landkarten war beliebt und es wurde uns immer wieder die Frage gestellt, wo wir die Karten gekauft haben.

Die Fragen lassen sich in Folge de Gruppe aufteilen:

  • Allgemeine Fragen zur Reiseausstattung, zum Pilgerausweis, und zur Reiseorganisation.
  • Fragen zu Tieren auf dem Camino,
  • lieber zu Fuß oder doch das Rad?
  • Mit Partner oder lieber alleine?
  • Welche Zeit ist die beste?
  • Welcher Weg?

Zu uns an den Stand kamen zukünftige Pilger und Pilgerinnen als auch alteingesessene Wiederholungstäter auf Jakobswegen.

In einem umfangreichen Interview habe ich versucht, über die Jakobswege im allgemeinen zu berichten, allerdings ist weder der Sendetermin noch die Länge der Sendung bekannt. Radio ffn oder Antenne Niedersachsen wird irgendwann in der Sommerpause das Interview senden.

Eines steht für mich fest: Der Jerusalemweg hat definitiv die Vielfalt der Pilgerwege erweitert, auch wenn dieser Weg relativ kurz ist im Wegenetz der Pilgerwege und Weitwanderwege. Sobald mir die gps-Daten vorliegen, werden diese verlinkt. Da diese Strecke durch Wüstengebiet führt, bietet sich diese Tour im Winter an, schätzungsweise eine Woche dürfte für An- und Abreise inclusive Wanderung reichen, da die Strecke nur  km lang ist und damit eigentlich noch nicht zu den Weitwanderwegen zählt.

Besonders erfreut hat uns, daß wir nicht nur Pilger beraten und unterstützten konnten, wir erhielten auch reichlich Angebote, uns bei unseren Wegen zur Seite zu stehen. Wir haben zukünftig neue Pilgerherbergen auf unseren Strecken – oder besser ausgedrückt: Jakobspilger beherbergen Jakobspilger.

Wir freuen uns über den rasanten Zuwachs der Strecken, die wir dieses Jahr vertreten konnten und sind über die weitere Entwicklung der Wege gespannt.

Im Zeichen der Muschel

Jakobsweg von Dortmund Richtung Beyenburg

 

Heute sind wir völlig unvorbereitet auf dem Jakobsweg Richtung Beyenburg gelandet und von Syburg bis Herdecke gelaufen. Prompt sind wir über andere Jakobspilger gestolpert.

Die Strecke von Syburg bis Herdecke ist für das Ruhrgebiet überraschend grün und schön. In Syburg findest sich eine hübsche alte Kirche. Die Strecke Kaiser Wilhelm Denkmal zum Hengsteysee geht über Stock und Sttein steil abwärts, dennoch waren meine Barfußschuhe dort erstaunlich sicher. Herdecke ist ein Pilgerort wie aus dem Bilderbuch. Das Minihotel, die niedlichen kleinen Fachwerkhäuser, die zwei Kirchen mit den Jakobsmuscheln. Die katholische Kirche hat die Muschel sogar so angebracht, dass dort eine Pilgerherberge ist.

Koordinatorentreffen der norddeutschen Jakobswege 2018

Am Wochenende vom 13. April bis zum 15. April war das Jahrestreffen der Deutschen St. Jakobusgesellschaft e.V., Region Norddeutschland, dieses mal in Bremen. Unsere kleine Pilgerwanderung von Trupe zum Bremer Dom war noch etwas verregnet und etwas kühl geraten, dennoch ließen wir uns nicht unterkriegen. Umso mehr wurden wir von der herrlichen Wümmelandschaft mit den Feuchtwiesen belohnt. Allerdings hat sich auch mal wieder gezeigt, daß Regenschirme in Norddeutschland äußerst unpraktisch sind.

Irgendwann am Nachmittag kamen wir völlig verregnet in Bremen an, nach einer kurzen Pause ging das Programm gleich weiter mit einer Führung durch die bremer Geschichte, anschließend Abendessen und dann noch eine kleine Nachtwanderung. Wir hatten ein volles, interessantes und unterhaltsames Programm, welches sich leider nicht mit Fotos wiedergeben läßt, das muss man ganz einfach erlebt haben.

Wir haben viele neue Gesichter in unserer Gruppe begrüßen dürfen und so war trotz des Wochenendes die Zeit mal wieder viel zu kurz. Völlig übermüdet sind wir nach diesem erfolgreichen Wochenende wieder zu Hause angekommen.

Ostern 2018 auf der Via Scandinavica

Am Osterwochenende zwischen Karfreitag und Ostermontag haben wir die Strecke zwischen Lübeck und Mölln kontrolliert und etwas nachgebessert.

Die Via Baltica und die Via Scandinavica sind  in Lübeck in weitem Umkreis um die Possehlbrücke durch eine Großbaustelle gestört, die Originalstrecke der Via Baltica und der Via Scandinavica ist kurz vor der Brücke gesperrt. Der Weg muß deshalb für einige Zeit umgeleitet werden. Wir haben die Umleitung  ausgeschildert, ohne die alte zu entfernen. Die Umleitung beginnt mit einem „X“ bestehend aus zweimal Pilgerweg (siehe Foto) kurz nachdem man vom Dom an der alten Mühle vorbei in die Wallanlagen kommt.

Baustelle in Lübeck

Dort muß man jetzt statt geradeaus weiter zu gehen rechts auf den Wall hinauf steigen. An der anderen Seite überquert man die Straße und geht nach links bis über die Possehlbrücke (der Durchgang durch die Baustelle ist möglich und erlaubt). Am Ende der Possehlbrücke können wir nicht mehr die Treppe zum Kanal hinunter,  wir müssen weiter bis zur ersten nach rechts abzweigenden Straße.  Diese führt uns nun  parallel zum Kanal. Die erste rechts abzweigende Straße  führt uns wieder zum Kanal und somit auf die ursprüngliche Streckenführung.

Nach der Überquerung der Brücke nach Moisling muß man weiterhin sehr achtsam sein, weil die  Abzweigung der Via Scandinavica von der Via Baltica direkt hinter der Brücke auf einer Treppe abwärts führt, während das Muschelschild der Via Baltica direkt vor einem zu sehen ist. Auch diese Stelle haben wir unten in den Fotos versucht zu dokumentieren. Wer genau hinsieht,kann auf dem Foto unter dem Schild „Radfahrweg“ eine Jakobsmuschel finden UND an dem Brückengeländer noch eine Jakobsmuschel, beide weisen entsprechend in verschiedene Richtungen. Leider hatten wir keine mit dem Schriftzug „Via Baltica“ dabei.

Erfreulicherweise ist die Kanalbaustelle hinter Moisling abgeschlossen und der Weg ist wieder frei durchgängig.

Dazu haben wir auch gps-Daten aufgenommen.

Via Baltica und Via Scandinavica

Auf unserer Ausschilderungstour sind wir abends immer wieder zurück nach Lübeck gefahren, unsere erste Tagesetappe ging bis Krummesse, weil dort noch der Stadtbus von Lübeck verkehrt. Ratzeburg ist dank des Bahnhofs auch super an Lübeck angeschlossen, nur Berkenthin war etwas schwierig zu erreichen.

Die Busverbindung von Lübeck nach Berkenthin ist eingestellt bzw. endet schon in Krummesse. Eine andere andere Verbindung von Lübeck – Berkenthin – Mölln gibt es nur, wenn man weiß, dass es sie gibt! Weder die Busfahrer noch die Info der Deutschen Bahn konnten uns Auskunft erteilen.  Außerdem scheint es eine Verbindung von Krummesse nach Hollenbeck bei Berkenthin zu geben, jedenfalls gibt es vor Ort eine entsprechende Bushaltestelle mit Fahrplan. Sonn- und Feiertags werden diese Haltestellen nicht bedient. Generell ist allerdings die Fahrplangestaltung etwas seltsam. Der Hinweis „Kein Betrieb“ passt irgendwie zu der Auskunft der Busfahrer am ZOB in Lübeck.

 

Fahrplan Berkenthin

Leider gibt es das Hotel in Fredeborg nicht mehr. Dort ist jetzt ein Bio-Hofladen mit Café, das aber nur zu den Geschäftszeiten geöffnet hat! Das Wochenende beginnt dort Samstags mittag.

Auf der Etappe von Krummesse nach Ratzeburg haben wir den Lübischen
Adler mit dem Schriftzug Freie Hansestadt Lübeck fotografiert.

 

Freie Hansestadt Lübeck

Durch unsere feste Station in Lübeck konnten wir noch einige Spaziergänge durch die Stadt machen, abends im Kartoffelkeller unter dem Heilig-Geist-Hospital köstlich essen und den völlig verschneiten Ostersonntag im molligen Museum in Lübeck verbringen, wo wir prompt Pilgerzeichen gefunden haben. Leider war der Marzipanladen geschlossen, dafür haben wir uns im Wiener Café verwöhnen lassen.

Das Teufelchen auf der Kirchenmauer hatte ich allerdings viel kleiner in Erinnerung. Eine einmalige Besonderheit sind die Gänge zu den hübsch gestalteten Innenhöfen, die unter den herrschaftlichen Häusern hindurch führen.

Und natürlich durfte auch kein Besuch im Dom fehlen.

Unterwegs haben wir fleißig Pfeile gemalt. Wem die Jakobsmuschel vor seiner Haustür gehört, weiß ich allerdings nicht.

gelber Pfeil
zwischen Ratzeburg und Mölln

Ganz besonders schön war am Ostermontag allerdings der Schnee und unser Nickerchen in der verschneiten Landschaft, die pralle Sonne im Gesicht.

unterwegs nach Mölln

Durch unser Nickerchen in dieser Winterlandschaft ist uns etwas die Zeit davon gelaufen, so haben wir kurz vor Mölln die Gelegenheit genutzt, die Strecke etwas abzukürzen.

Abkürzung der Strecke ab dem Marienwohder See um ca. 2 km:

Am Marienwohlder See nicht weiter nach rechts nach Marienwohlde, sondern der Straße nach links folgen. Es geht dann unter der Schnellstraße hindurch und auf dem Fahrradweg direkt nach Mölln hinein (ca 2 km bis ins Zentrum).

 

Jakobswege in Bayern

http://www.jakobus-weg.de/aJakw/Jakob_home.htm

Auf der Seite von Maximilin Bogner werden folgende Jakobswege und Pilgerwege beschrieben, allerdings ist mir nicht klar, ob es sich um Radwanderwege oder um Fußwanderwege handelt. Auf jeden Fall gibt es hier Literatur, Unterkunftslisten und gpx-Daten.

  • Südostbayrischer Jakobsweg
  • Jakobsweg Böhmen – Bayern – Tirol
  • Voralpiner Jakobsweg
  • Wolfgangweg

Freie Pilgerwege mit gps-Daten

  • Benediktweg
  • Bruder-Konrad-Wege
  • Donau-Alpen-Adria-Radweg
  • Rupertweg
  • Salzalpenweg
  • Sieben-Kirchenweg
  • Engfurtner Weg
  • Via-Maria-Weg
  • Via-Nova-Weg

Via Jacobi

Die Via Jacobi ist der wichtigste Jakobsweg in der Schweiz. Die Bezeichnung auf der Karte ist für außenstehende etwas irreführend, in die Richtung Santiago hat die Strecke die Nr. 4, in die entgegengesetzte Richtung die Nr. 3. Rückwärts hat sie auch einen anderen Namen, weil Jakobswege alle NACH Santiago de Compostela führen.

Das wird auf der Karte von Waymarked trails ganz gut deutlich, die Nr. 4 bzw 3 sind die beiden Alternativen der Varianten ab dem Bodensee, dort kommen die Jakobswege aus Augsburg (bayrisch-schwäbische Jakobswege), München (Münchner Jakobsweg) und Passau (südostbayrischer Jakobsweg) an.

Die Via Jacobi hat dann Anschluss an den GR65 Via Gebennensis

Münchner Jakobsweg

von München – Starnberger See bis zum Bodensee bzw. Bregenz.

Der südostbayrische Jakobsweg stößt in der Nähe von Hohenpeßenberg auf den Münchner Jakobsweg, außerdem stößt der Jakobsweg aus Dachau auf den Münchner Jakobsweg, in dem Zusammenhang habe ich entdeckt, daß es eine zusammenfassende bayrische Seite aller Jakobswege in Bayern gibt.

In Bregenz hat die Strecke Anschluss an die Via Jacobi in der Schweiz.

Jerusalem-Weg

Der Jerusalemweg führt über weite Strecken durch Europa, bevor er den europäischen Kontinent verlässt. Außerdem hat Jerusalem natürlich eine wesentliche historische Bedeutung für Europa und darf deshalb hier nicht fehlen. Leider führt die Strecke über weite Teile durch politisch unsicheres Gebiet. Leider kommt deshalb die Strecke deshalb für mich nicht in Frage. Informationen werde ich trotzdem weiter sammeln.

Pilgerwege nach Jerusalem sind natürlich für jeden Pilger ganz besonders reizvoll. Tobit-Reisen aus Limburg bietet dazu Wanderreisen an, die mir persönlich aber zu teuer sind, außerdem sind m. E. zuviele Busfahrten enthalten. Allerdings gibt es noch sehr wenig Informationen für Einzelpilger. Auch wer auf der Seite vom Jerusalemweg über google sucht, landet bei geführten Touren.