Tagebuch – ich

Heute hatten wir eine Diskussionsrunde über das Thema ich und wir und du und ihr. Irgendwie bin ich zu der Erkenntnis gekommen, wer sich selbst zu wichtig nimmt baut zwischen sich und seinen Mitmenschen Mauern auf, die nur schwer zu überwinden sind. Es ist auch mal ganz angenehm die 5 oder 7 gerade sein zu lassen und die Dinge einfach so laufen zu lassen wie sie sind. Ob ich nun zu irgend etwas eine bestimmte Meinung habe oder nicht ist eigentlich egal. Solange ich nicht selbst aktiv Handel, ändert meine Meinung relativ wenig. Im Grunde ist mein ICH nicht wichtig, meine Meinung nicht wichtig, solange meine Sozialgemeinschaft mich auffängt, stützt, umsorgt, akzeptiert, so lässt wie ich bin, mich toleriert…. etc. Dann bin ich wertvoll und ich fühle mich vollwertig. Das ist schon ziemlich paradox, irgendwie erinnert das an einen Kreis oder Ball. Alles ist rund.