Tagebuch – loslassen

Beim Thema Sucht hatte ich ja schon erwähnt, Dinge auszurangieren und  Sucht durch aufräumen ersetzen. Das gilt natürlich nicht nur mit den alltäglichen Gegenständen in der Wohnung, im Keller, in der Garage, auf dem Dachboden, in versteckten Nischen und den letzten Winkeln in den Schränken. Das gilt auch für die Gefühle, Gedanken, Empfindungen oder dumme Angewohnheiten.

Ganz besonders trifft uns der Verlust von Menschen, wenn Beziehungen zerbrechen oder Freunde, Verwandte sterben. Unser alltäglicher Dauerlauf im Alltagsstress sorgt dafür, daß wir kaum Zeit finden, uns regelmäßig mit Freunden und Verwandten zu treffen oder auszutauschen und plötzlich finden wir eine Todesanzeige oder eine Nachricht in unserem Postfach. Dummerweise ist es dann zu spät. Freundschaften und Beziehungen brauchen Jahre und wir brauchen immer wiederkehrende Treffen, bis Freundschaften entstehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.