Hümmlinger Pilgerweg

Herausragend auf dieser Strecke sind die Findlinge an der Strecke, die als Rundwandwerweg mit fünf Etappen ausgeschildert ist. Größere Orte auf der Strecke sind Sögel, Werlte, Lorup, Esterwegen, Börger, Werpeloh und dann wieder Sögel. Die dazugehörige Wegbeschreibung gibt es als Buch unter unten angegebener Adresse.  Diese Tour ist insbesondere für geführte Pilgertouren interessant

 

Der Hümmlinger Pilgerweg im Emsland ist im Internet unter www.hümmlinger-pilgerweg.de zu finden.

Sigwardsweg

Waymarked trails auf openstreetmap

Google MyMaps

 

Der als Rundwanderweg angelegte Sigwardsweg als Pilgerweg im Weserbergland und den Nachbarregionen wird von der evangelischen Landeskirche in Hannover betreut. Der Pilgerführer wird vom LGN Hannover vertrieben und kostet derzeit 8,90 EUR. Mehr Informationen gibt es auf der Seite www.siegwardsweg.de. Die Etappen sind zwischen 11 und 24 Kilometern relativ kurz und durchstreifen folgende Orte:

Minden – Porta Westfalica Hausberge – Kleinenbremen – Bückeburg – Obernkirchen – Rodenberg –  – Bad Nenndorf – Idensen – Loccum (Anschluss an den Pilgerweg Loccum / Volkenroda) – Heimsen – Schlüsselburg – Stolzenau – Schinna – Nendorf – Buchholz – Großenheerse – Raddestorf – Ovenstädt – Petershagen – Minden

Bahnhöfe sind in Minden, Porta Westfalica, Bückeburg, Stolzenau, zwischen Idensen und Loccum ist der Bahnhof Haste, Bad Nenndorf hat ebenfalls einen Bahnhof. Der Pilgerweg Loccum – Volkenroda kreuzt ein zweites mal in der Nähe von Bückeburg die Strecke, die Strecke hat in Bad Rehburg Anschluss an den Roswita-Weg, welcher nach Nienburg führt. Ab Stolzenau trifft die Strecke immer mal wieder auf den Weserberglandweg, die beide hier im blog noch fehlen. Den Weserberglandweg, der mit dem weißen XW ausgeschildert ist und Bremen mit dem Weserbergland verbindet. Allerdings ist darüber die Dokumentation noch spärlich.

Die längeren Etappen sind die vierte und achte Etappe, so daß die Eingewöhnung zu Beginn der Tour gewährleistet ist, wenn man den Weg in Minden beginnt. Die Strecke zwischen Stolzenau und Großenheerse läßt sich abkürzen, so dass etliche Kilometer gespart werden. Der Weg ist also gut in neun Tagen zu schaffen.

gps-Tracks reparieren

Am Beispiel vom Pilgerweg Berlin – Bad Wilsnack ist klar geworden, daß es einige gps-Daten gibt, die zuerst für das Navi vorbereitet werden müssen, weil der track so quasi nicht routenfähig in dem Sinne ist. Das Bild zeigt das schon.

In MapSource ist das ganz einfach, der Track braucht nur mit der Schere zerschnitten werden und anschließend werden die einzelnen Teile wieder zusammengefügt, die übrig gebliebenen Strecken können dann gelöscht werden. Je nach Umfang des Tracks muß man nur darauf achten, daß man nicht versehentlich den falschen Teil des Tracks rausnimmt. Außerdem sollten die zerschnittenen Trackteile alle die gleiche Richtung haben, der jeweilige Teil ist also je nach Bedarf umzukehren. Etwas komplizierter wird es in BaseCamp, weil die dazugehörigen Schaltflächen etwas sehr versteckt im Programm sind.

Dieses mal habe ich in BaseCamp unter

  1. „Datei – Neu – Listenordner einen neuen Ordner angelegt und diesen umbenannt. Anschließend habe ich die Datei unter
  2. „Datei – in Ordner Bad Wilsnack importieren“ importiert und folgendes Bild erhalten

  1. jetzt stelle ich den Maßstab der Karte so groß, daß ich die Trackpunkte sehen kann. Der Nachteil bei BaseCamp gegenüber MapSource ist, daß die Trackpunkte viel zu klein sind um sie überhaupt noch erkennen zu können. Die Strecken ohne Trackpunkte müssen aus dem gps-Track raus
  2. jetzt aktiviere ich den Track (draufklicken entweder auf die Beschriftung links im Listenfenster oder auf der Karte). Wenn der Track aktiviert ist, wird die Laufrichtung des Tracks durch rote Pfeile angezeigt – sie roter Kringel

  1. jetzt zerteile ich den Track mit dem Werkzeug „Teilen“. In MapSource ist das die Schere. Das Werkzeug „teilen“ steckt in der Symbolleiste „Bearbeitungsfunktionen“ und muß evtl. erst einmal in der Ansicht eingeblendet werden. Auf die rot eingekringelten Trackpunkte setze ich mit der Maus das Werkzeug. BaseCamp öffnet ein neues Fenster und fragt mich, ob eine neue Liste angelegt werden soll.

  1. Ich speichere aber den neuen Trackteil in der gleichen Liste, BaseCamp vergibt jetzt einen neuen Namen für den neuen Teil. Diese Frage taucht bei MapSource gar nicht auf. Damit ich die verschiednenen Trackteile unterscheiden kann,
  2. vergebe ich jetzt für den neuen Teil eine andere Farbe – Track mit der Maus anklicken – mit rechter Maustaste das Eigenschaftenfenster öffnen und Farbe wechseln
  3. ich zerschneide den Track an allen Stellen, an denen sich der Track selbst überkreuzt, alle neuen Trackteile werden von mir unterschiedlich farblich dargestellt. Damit ich den Track überhaupt an den richtigen Stellen zerschneiden kann, muß ich immer wieder zwischen dem Werkzeug der „Hand“ und der „Schere“ hin und her wechseln und bei Bedarf den Kartenmaßstab ändern.  Mehrere überlagernde Trackpunkte erkennt man häufig daran, daß der noch nicht zerteilte Track kreuz und quer durch die Landschaft führt und die Laufrichtung nicht zu erkennen ist. Dort muß man entsprechend viel schneiden und Trackteile löschen, hier ist klar zu erkennen, was die falschen Teile sind – Luftlinie durch den Wald wird wohl kaum möglich sein.

  1. Oft läßt sich der Track nicht so ohne weiteres teilen, wenn noch ein anderer Trackteil über der jeweiligen zu zerteilenden Stelle liegt. Dann muß evtl. erst ein anderer Trackteil zerschnitten und entfernt werden oder man wählt den nächstmöglichen Trackpunkt. Außerdem braucht man oft den größtmöglichen Maßstab. Da die zu reparierenden Tracks oft hin und zurück führen (meißtens wurde der Aufnahmemodus vom Navi bei der Rückfahrt mit dem Auto oder Zug nicht ausgestellt) läßt sich der richtige Trackteil im Eigenschaftenfenster durch die Geschwindigkeit ermitteln. Der falsche Trackteil wird aktiviert und mit der Taste „entf“ entfernt. Oder die Schaltfläche in BaseCamp „ausschneiden“ die hier jetzt wie eine Schere aussieht. Das Symbol ist ziemlich dumm gewählt und ist unter „Bearbeiten – ausschneiden“ zu finden – oder im Kontextmenü rechte Maustaste das x .  Es kommt schon mal vor, daß man versehentlich den falschen Trackteil löscht oder man hatte den Track noch nicht genug zerstückelt. Der Shortcut von Windows  „STRG + z“ ist die wichtigste Tastenkombination überhaupt. Besser ist, lieber einmal Zuviel schneiden als zu wenig.
  2. WICHTIG!!!! Wenn nur noch richtige Trackteile auf der Karte angezeigt werden – also keine Überschneidungen mehr – werden alle Trackteile in eine Richtung ausgerichtet. Welche Richtung ist vorerst egal. Im Fenster „Eigenschaften“ gibt es die Schaltfläche „umkehren“, welche die Laufrichtung umdreht. Also jeden einzelnen Teil mit rechter Maustaste das Kontextmenü öffnen. Wenn die Laufrichtung nicht ausgerichtet ist, verbindet das Programm mitunter die falschen Enden der Trackteile!
  3. Jetzt habe ich im Listenfenster mehrere Tracks, die nichts mit der Etappenlänge zu tun haben und auch nur durchnummeriert sind mit Track001, usw. Diese Tracks sollen nun miteinander verbunden werden. In Mapsource war das einfach, es brauchte nur ein Track aktiviert werden und mit der Schaltfläche „Trackzusammenfügungsfunktion“ der benachbarte Track angeklickt werden. Unter BaseCamp muss man beide Trackteile markieren und eine Kopie anlegen. Unter BaseCamp markiert man mit der Maus die jeweiligen Trackteile, die verbunden werden sollen mit der Taste „STRG“ und linke Maustaste. Oder ich benenne den ersten Teil in 1 und den zweiten Teil in 2 um, dann stehen beide Trackteile untereinander. Dann ist das die Tastenkombination „STRG“ + Pfeiltaste unten.

  1. Unter „Bearbeiten – erweitert – ausgewählte Tracks zusammenfügen“ öffnet sich ein neues Fenster. Das Fenster wird mit ok bestätigt. Das Programm fragt, ob die alten Tracks gelöscht werden sollen, ansonsten wird eine Kopie angelegt. WICHTIG: Unter BaseCamp müssen die Tracks in der richtigen Reihenfolge angeklickt werden, sonst würde das Programm die Tracks falsch verbinden und ich habe den gleichen Blödsinn wie zu Beginn der Bearbeitung. Freundlicherweise gibt BaseCamp eine Warnung in Form einer roten Linie ab.

Deshalb verbinde ich immer nur zwei Tracks. Somit wird der erste Track immer länger und bekommt jedesmal einen neuen Namen – letzte Tracknummer in der Liste.

Zum Schluß bleibt nur ein Track übrig, dem ich dann einen sprechenden Namen und eine gut sichtbare Farbe verpasse.

Das Eigenschaftenfenster der Tracks lassen sich übrigens auch mit Doppelklick öffnen.

Dieser neue Track läßt sich nun gut in einem anderen Portal hochladen, dazu muß dieser als gps eXchange-Format (gpx) abgespeichert sein. Windows 7 und Windows 10 zeigen das Speicherformat leider nicht mehr an, deshalb wähle ich einen entsprechenden unterschiedlichen Namen z.B. gpxBerlin_BadWilsnack, damit ich später im Portal die richtige Datei auswähle.

Ich stelle das Ergebnis bei wikiloc ein, da stehen schon andere reparierte Tracks.

https://de.wikiloc.com/wikiloc/view.do?id=18152708

 

 

gps-Tracks herunterladen und bearbeiten

am Beispiel „Franziskusweg“ oder Cammini Assisi läßt sich nun gut darstellen, wie gps-Daten auf das eigene Navi kommen.

Der Link http://www.camminodiassisi.it/DE/etappen-e-percorsi.html führt zu den gps-Daten der Wegekoordiatoren und es öffnet sich folgende Internetseite:

Leider sind die Internetseiten nicht genormt, wo man den jeweiligen Link finden kann, meißtens muss man auf der Seite der Gesellschaft ziemlich lange suchen, bis man den gewünschten Hinweis findet, diesen habe ich hier rot eingekringelt. Meiner wird gerade lila angezeigt, weil ich den link kurz vorher schon ausprobiert habe. Normalerweise müßte er blau sein.

Wenn der Link nun markiert wird taucht im unteren Bildschirmrand folgendes Fenster auf:

Ich wähle „speichern unter“ und suche mir einen Datenpfad aus – in der Regel muss ich diesen Datenpfad auf dem Rechner erst einrichten, damit ich den Track auch wiederfinde. Gleich nach dem herunterladen ändert sich die Schaltfläche „speichern unter“ in „Ordner öffnen“. Bei diesem Beispiel öffnet sich nun mein Windows-Ordner, dort sind jetzt die 12 Tracks enthalten, die ich jeweils einzeln öffnen kann. Weil mein Rechner noch automatisch MapSource als Programm auswählt, ich aber BaseCamp haben will, öffne ich nun zuerst BaseCamp. Zumindest unter Windows 10 ist das die einfachste Lösung. Unter Windows 7 reicht ein Mausklick mit rechter Maustaste und ich kann das gewüschte Programm wählen.

Da ich alle meine gps-Tracks nicht in ein und derselben Datei haben will, richte ich unter BaseCamp nun zuerst eine neue Datei ein und wähle die Schaltfläche „Liste“, diese nenne ich „Liste Assisi“

 

Neue Liste benenne ich einfach nur um und bestätige mit ENTER

Anschließend markiere ich meine Liste Assisi – noch ist meine Anzeige der enthaltenen Listeneinträge leer – unter DATEI – In „Liste Assisi“ einfügen… kann ich jetzt die gps-Tracks in BaseCamp hochladen – zumindest theoretisch… sofern Garmin das Datenformat unterstützt.

Wenn die Schaltfläche „alle unterstützenden Formate“ angeklickt ist, sollte das obige Windows-Fenster jedenfalls nicht mehr leer sein. OK, vielleicht hätte ich den Ordner, den ich heruntergeladen hatte mal entzippen sollen. Und vielleicht war auch der Datenpfad zu tief verschachtelt. Jedenfalls sieht ein entzippter Ordner unter Windows 10 anders aus, wenn er entpackt wurde, siehe Beispiel. Den entzippten Ordner habe ich dann in „Assisi“ umbenannt, damit ich die beiden nicht verwechsele. Warum auch immer haben die Italienier ihrere zip-Datei „tutti“ genannt.

…und siehe da… jetzt kann ich auch die Datei in die Liste einfügen, die gps-Daten werden mir zum Hochladen vorgeschlagen.

Ich wähle gleich alle auf einmal:

wie immer unter allen Windows-Programmen: erste Datei anklicken, dann die Tastenkombination shift + „Pfeiltaste unten“ oder strg + a. Ich bin Tippfaul und nehme letzteren Shortcut.

Es läuft jetzt ein paar Sekunden der grüne Balken „Daten werden importiert“ und anschließend ist das untere Anzeigefenster der Liste gut mit Daten gefüllt. Allerdings steht mein Kartenfenster immer noch auf der Deutschlandkarte. Wenn ich den Kartenmaßstab ganz klein einstelle, sehe ich, daß mir noch die italienische Karte fehlt.

Hier sind jetzt drei rote Kringel: in der Liste links stehen die Details, die ich auf der Karte mit den angegebenen Symbolen wiederfinden würde, wenn ich mir einen anständigen Maßstab anzeigen lassen würde. Der gps-Track wird auf der noch fehlenden italienischen Karte angezeigt, der italienische Stiefel sollte ja irgendwie um den italienischen Track liegen. Der andere rote Kringel oben in der Mitte zeigt die Schaltflächen zum Einstellen der Karte. Damit kann ich mit der Maus die Karte hin und herbewegen und einen sinnvollen Kartenmaßstab wählen. Ich bin aber wieder mausfaul und nehme gleich das Scrollrädchen in meiner externen Maus zum einstellen des Kartenmaßstabs. Ausserdem wähle ich die Schaltfläche mit der Hand  zum Schieben der Karte. Aber zuerst wähle ich natürlich die italienische Freizeitkarte aus, skrolle in die Karte hinein, tippe mit der Maus auf irgendein mir zu erklärendes Detail und öffne das Kontextmenü mit der rechten Maustaste.

Die italienischen Details des gps-Tracks sind so gut, ich brauche so gut wie nichts nachzutragen, vielleicht ist die graue Farbe des gps-Tracks nicht so sinnvoll, auch grün ist später im Gelände nur schwer zu erkennen, bei blau gibt es Verwechselungsgefahr mit Flüssen, ich brauche also nur noch die Farbe der Tracks zu ändern. Ich öffne also den jeweiligen zu ändernden Teil der Tracks mit dem Fenster „Eigenschaften“. Leider steht das Wort Eigenschaften nicht mehr im Kontextmenü, dort steht einfach nur „öffnen“. In Mapsource steht „Eigenschaften von Track“. Das geöffnete Fenster sieht in beiden Progammen fast gleich aus.

In diesem Fenster kann ich einige Änderungen vornehmen: Farbe wechseln, Trackpunkte löschen, links per drag & drop hinterlegen, Texte und Infos in das Infofenster „Hinweise“ schreiben, den Track umbenennen und mir das Höhenprofil anzeigen lassen.

Beim Höhenprofil sollte man aber unbedingt auf den Maßstab links der Achse achten. Außerdem ist dieses angezeigte Höhenprofil nur eine Tagesetappe. Es könnte auch sein, daß der Trackinhaber den Track per Hand gezeichnet hat und mit der Maus versehentlich die Brücke verpasst hat. Diese Höhenprofile sind also mit Vorsicht zu genießen und mit der jeweiligen Wegbeschreibung zu vergleichen.